Schimmelpilze gehören zur natürlichen Umwelt und sind für den Kreislauf der Natur unverzichtbar. Doch in Innenräumen – besonders in Kitas – können sie schnell zum Problem werden. Schimmel entsteht dort, wo Feuchtigkeit und Nährstoffe vorhanden sind. Typische Ursachen sind Wasserschäden, unzureichendes Lüften oder Kondensation an kalten Wänden.
Wie erkennst Du Schimmel?
- Sichtbare braune oder schwarze Flecken an Wänden, Decken oder Möbeln
- Modriger, muffiger Geruch – oft ein Hinweis auf versteckten Befall hinter Schränken oder in abgehängten Decken
Warum ist Schimmel gefährlich?
Studien zeigen: Feuchtigkeit und Schimmel können Atemwegsprobleme verstärken, besonders bei Asthmatikern. Auch Allergien gegen Schimmelsporen sind möglich. Je mehr Menschen sich in einem Raum aufhalten, desto höher die Luftfeuchtigkeit – und damit das Risiko für Schimmelbildung.
Vorbeugung ist der Schlüssel
- Richtig lüften: Mehrmals täglich Stoßlüften, besonders nach Kochen, Basteln oder Spielen mit Wasser
- Heizen: Räume nicht auskühlen lassen, um Kondensation zu vermeiden
- Bauliche Kontrolle: Wasserschäden sofort beheben, Dämmung prüfen
Was tun bei Schimmelbefall?
Folgende Tabelle kann helfen (Quelle: Hygieneleitfaden für die Kinderbetreuung vom Landesgesundheitsamt Stuttgart):

Wichtig: Desinfektionsmittel sind keine Lösung! Sie töten zwar Schimmel ab, aber die allergische Wirkung bleibt bestehen – und ohne Ursachenbeseitigung wächst der Schimmel nach.
Unterstützung
Bei größeren Problemen hilft das Gesundheitsamt weiter und kann Fachberatung vermitteln.
Fazit
Schimmel ist kein rein optisches Problem, sondern eine Gesundheitsgefahr – besonders in Kitas. Mit konsequenter Vorbeugung und schneller Reaktion schützt Du Kinder und Mitarbeitende.










